Karibische Kürbissuppe – Südseefeeling im Suppenteller

Nach einer kleinen „kreativen Pause“ und extremen Motivationsproblemen geht es nun langsam wieder aufwärts: Ich bekomme Lust zum Schreiben, ich bekomme Lust zum Testen und Kochen und ich bekomme noch viel mehr Lust, hier endlich mal alles auf Vordermann zu bringen! Deshalb geht’s jetzt hier weiter, denn ich lege meine beiden Blogs „Die Katscha“ und „Katja kocht“ zusammen und mach was Neues draus.

Nachdem es hier schon so ganz langsam herbstelt und ich letzte Woche die ersten Kürbisse beim Einkaufen entdeckt hab (yeah, endlich! Ich liebe Kürbiszeit!), darf als erstes mein Rezept für die leckere karibische Kürbissuppe umziehen. Ich finde die perfekt für graues Herbstwetter: Der leckere Kürbis zusammen mit der fruchtigen Kokosmilch, dem frischen Geschmack des Ingwers und einer leichten Chili-Schärfe – mmmh! Aber genug geschwärmt, ab geht’s für’s Rezept:

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Einfach lecker: Karibische Kürbissuppe

Die Zutaten (für 2 Portionen)

  • ¾ Hokkaido-Kürbis
  • 3 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 5 Chilischoten
  • Ca. 3 cm Ingwer
  • Ca. 200 ml Kokosmilch
  • 800 ml Wasser
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • Kokosöl zum Anbraten  (gibt’s zum Beispiel hier*)
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Kürbis, Ingwer und frische Chilis machen die Suppe zu etwas besonderem

Das Rezept

  • Zuerst wird die Zwiebel geschält und in Würfel geschnitten.
  • Nebenbei wird das Kokosöl in einem großen Topf erhitzt, die Zwiebelwürfel werden darin glasig gebraten.
  • Der Kürbis wird in grobe Stücke zerteilt, die Karotte geschält und ebenso in Stücke geschnitten.
  • Die Gemüsewürfel werden zur Zwiebel in den Topf gegeben.
  • Anschließend werden Knoblauch und Ingwer geschält und ebenso wie die Chilischoten fein gehackt, dann in den Topf gegeben.
  • Nun wird das Ganze mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit Wasser aufgegossen.
  • Die Suppe muss für etwa 50 – 60 Minuten köcheln, damit Karotten und Kürbis weich werden.
  • Anschließend wird der Inhalt des Topfes entweder mit einem Pürierstab fein zerkleinert oder – so mache ich es immer – in den Standmixer* gekippt und dort püriert.
  • Das Ganze wird zurück in den Topf gekippt, die Kokosmilch untergerührt und etwas Muskat darüber gerieben.
  • Die Suppe sollte noch einmal kurz aufköcheln, bevor sie abgeschmeckt wird. Ich gebe gern noch ein paar Tropfen Zitrone darüber und einen Spritzer Soja-Sauce. Alles noch einmal kurz köcheln lassen – fertig!

Guten Appetit!

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Mmmh, das duftet!

Kürbis – der robuste Alleskönner

Ich mag Kürbis richtig gern, denn er ist so wahnsinnig vielseitig. Leider schafft es bei den meisten gerade mal eine Kürbissuppe auf den Tisch, obwohl in der orangen Kugel noch viel mehr steckt! Ich esse den Kürbis (ich verwende größtenteils Hokkaido) zum Beispiel auch sehr gerne in Scheiben geschnitten, lecker gewürzt und dann im Ofen oder auf dem Grill gebraten. Kürbiskuchen ist auch eine ganz tolle Sache, denn durch die Kürbisraspel wird der Kuchen schön saftig. Natürlich kann man den Kürbis auch für Brot verwenden oder, was meine Mutter gelegentlich macht, ein leckeres Kürbiskompott kochen, das dann zu Süßspeisen oder einfach nur pur gegessen werden kann. Ihr seht also, der Kürbis ist alles andere als langweilig!

Wenn sich die Kürbiszeit dem Ende neigt, decke ich mich meist noch einmal mit ein paar Kürbissen ein, denn sie lassen sich im kühlen, dunklen Keller problemlos etwa 2 Monate lagern. So ist die Zeit nicht ganz so lang, bis es endlich wieder los geht mit den orangen Kugeln 😉

Was steckt drin im Kürbis?

Jetzt kommt wahrscheinlich gleich als Antwort „Kerne!“. Jaja, das weiß ich schon😉 Mir geht es hier aber um die Nährstoffe, denn auch da ist der Kürbis alles andere als einseitig. Mit Vitamin A, C und E stärkt er nicht nur unser Immunsystem und unterstützt die Haut im Kampf gegen Schäden durch UV-Licht (der gute, alte Sonnenbrand…), sondern stärkt sie auch, strafft und hilft uns so, der ungeliebten Cellulitis entgegen zu wirken. Neben den ganzen Vitaminen ist der Kürbis aber auch reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern, Blutzuckerwerte ausgleichen und zusätzlich noch super sind für alle, die gerne abnehmen möchten.

Die Kerne sind super Lieferanten für Magnesium, ein wichtiger Stoff für gesunde Zähne und Knochen und noch dazu entzündungshemmend. Und jede Menge Proteine liefern uns die kleinen Köstlichkeiten noch dazu! Hat jemand von euch schon mal Kürbiskerne selbst gemacht? Also aus nem Kürbis raus geholt und dann geröstet oder ähnliches? Mich würde interessieren, wie das geht, denn eigentlich sind sie zum wegschmeißen ja viel zu schade…

Ihr seht also, der Kürbis ist ein richtiges Superfood! Also, ab in die Küche und ran an den Kürbis😉

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