Blogparade: 10 Fragen an dich selbst

Wie war das nochmal mit dem ersten Kuss? Gibt es sie doch, diese eine Schwäche, die wir lieber für uns behalten wollen, weil sie uns doch recht unangenehm ist? Und mal Hand auf’s Herz: Ist es dir doch ein bisschen wichtig, was andere Leute von dir denken? Das sind nur einige der Fragen, die ich im Rahmen einer ganz tollen Blogparade gerne für euch beantworte. Wer weiß, vielleicht bekommt ihr ja auch Lust, mitzumachen?

Gerade eben bin ich auf eine wunderbare Blogparade gestoßen, die Martina von „Lifestyle for me and you“ gestartet hat: Es geht darum, 10 Fragen über sich selbst zu beantworten. Eine super Idee, denn wann nehmen wir uns in der Hektik des Alltags schon mal die Zeit, so richtig über uns selbst zu reflektieren und vor allem, wie oft trauen wir uns, anderen etwas Persönliches über uns zu erzählen?

Für mich eine prima Gelegenheit, euch etwas mehr von mir zu erzählen, denn auch wenn mich einige vielleicht schon von meinem alten Blog „Katja kocht“ kennen, hab ich mit „Feelgood Moments“ ja einen Neuanfang gewagt und nutze jetzt die Gelegenheit, euch mal ein paar Einblicke „hinter die Kulissen“ zu geben 😉 Also, los geht’s:

Frage 1: An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? 

Definitiv an unseren fast 4-wöchigen Thailand-Urlaub 2015. Meine erste große „ungeplante“ Reise, denn wir hatten nur den Flug und das erste Hotel gebucht, der Rest war offen. Anfangs hatte ich schon ein bisschen Bammel – zum ersten Mal in Asien, dann noch völlig auf uns gestellt und ohne Plan. Aber genau deshalb hab ich dort den besten Urlaub bisher verbracht, so wahnsinnig viel über Land und Leute gelernt und festgestellt, dass es manchmal viel entspannender sein kann, wenn man nicht weiß, was als nächstes kommt.

Frage 2: Wen hast du das erste Mal geküsst?

Puh, lang ist’s her. Das müsste aber der S gewesen sein und ganz ehrlich, so wirklich toll war das nicht 😉

Frage 3: Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?

Da hab ich zum Einzug von meiner Mama ein ganz tolles Schild bekommen, dass diese Frage treffend beantwortet: „A house is just house. Friends and family make it home.“ Mein Haus machen all die schönen Momente, die ich hier erleben durfte und hoffentlich noch erleben darf, zu meinem Zuhause: Die gemütlichen Grillabende mit meinen Freunden, die Geburtstage mit meiner Familie, die gemütlichen Fernsehabende mit meinem Freund und unseren 3 Katzen und noch vieles mehr.

Frage 4: Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?

Hmm, wenn man so will, dann den Teil meines Lebens, den ich mit meinem Vater verbringen durfte. Er ist vor 2 Jahren an einem Hirntumor gestorben, ich war da noch nicht mal 30. Eigentlich nicht das Alter, in dem man seinen Vater verlieren möchte, vor allem, wenn man so ein gutes Verhältnis hat, wie wir das hatten. Trotzdem bin ich natürlich unwahrscheinlich dankbar für jeden einzelnen Tag, den wir hatten und mir bleiben die schönen Erinnerungen und das Wissen, dass es ihm gut geht, da wo er jetzt ist.

Frage 5: Welches Lied macht dir immer gute Laune?

Definitiv „I love it“ von Icona Pop. Da fällt mir ein, das könnt ich gleich mal wieder anhören…

Frage 6: Willst du immer alles erklären?

Ja. Ich weiß auch nicht warum. So richtig aufgefallen ist mir das erst, als mir mein Freund ein paar Mal gesagt hat „Ist doch ok, wenn du das möchtest, dann machen wir das. Du musst das nicht erklären.“ Ich hab das irgendwie so drin, dass ich den Leuten gerne meine Beweggründe erkläre.

Frage 7: Was ist deine größte Schwäche?

Haha, das ist einfach: Ich tu mir wahnsinnig schwer damit, Ordnung zu halten. Bei mir wird es nie so vorbildlich aufgeräumt sein wie bei einigen meiner Freunde. Irgendwie liegt bei mir immer was rum, sei es die Bonbontüte auf dem Wohnzimmertisch oder die Kuscheldecke auf dem Sofa. Die Küche ist eh ein Kapitel für sich, weil ich dort ständig am werkeln bin… Aber ich hab mir ganz fest vorgenommen, das endlich in den Griff zu bekommen und ich finde ja, ich hab mich schon etwas gebessert 😉

Frage 8: Ist es wichtig für dich, was andere Leute von dir denken?

Das kommt immer darauf an. Es gibt ganz viele Situationen, in denen es mir egal ist, z.B. wenn es um persönliche Entscheidungen geht. Da habe ich schon immer mein eigenes Ding durchgezogen. Komischerweise ist es mir im beruflichen aber nicht ganz so egal, auch wenn ich das ungern zugebe. So ein kleines Lob von der Chefin und ein bisschen Anerkennung von den Kollegen tun da schon gut.

Frage 9: Was ist wahr geworden, wovon du als Teenager geträumt hast?

Puh, lang ist’s her und so ganz genau weiß ich nicht mehr, was meine Träume damals waren. Ich wollte immer Mann und Kinder, quasi eine kleine Familie. Den Mann hab ich, das Baby kommt im Frühjahr 2017 😉

Frage 10: Was bedeutet Freundschaft für dich?

Freundschaft bedeutet für mich, immer für den anderen da zu sein, wenn er einen braucht und umgekehrt immer zu wissen, dass da jemand ist, auf den ich mich verlassen kann. Ich kenne meine besten Freunde jetzt seit über 20 Jahren und hoffe, dass noch viele weitere Jahre folgen. Ganz besonders macht die Freundschaft aber für mich aus, dass man dafür nicht ständig ununterbrochen den engsten Kontakt haben muss, sondern dass ich mich bei den Leuten auch wohl fühle, wenn ich sie mal ein paar Wochen nicht gesehen habe.

Na, habt ihr auch Lust bekommen, euren Lesern mehr von euch zu erzählen? Dann nichts wie los, die Blogparade „10 Fragen über dich selbst“ läuft noch bis zum 13. November!

2 Kommentare

  1. Toller Beitrag mit vielen spannenden Punkten! 🙂
    In Thailand war ich noch nie, möchte aber unbedingt mal dahin! 🙂
    Den Song „I love it“ liebe ich auch total, macht einfach immer gute Laune.

    Das mit Deinem Vater tut mir sehr leid. Ich habe selbst meine Mutter mit jungen 17 Jahren verloren. Ich denke, dass man immer zu jung ist, um seine geliebten Eltern zu verlieren. 🙁

    Hab noch eine schöne Restwoche! ♥

    XX,

    http://www.ChristinaKey.com

    1. Liebe Christina, vielen Dank für deinen Kommentar! Ja mach das unbedingt, Thailand ist der Hammer! Ich war im Sommer zum zweiten Mal dort und hab schon wieder Fernweh 😉
      Ja mit den Eltern hast du sicher recht. Das mit deiner Mutter tut mir sehr leid.
      Liebe Grüße,
      Katja

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