Die ersten Weihnachtsplätzchen: Leckeres Schokoladenbrot

Ich bin mir sicher, jeder von euch hat das eine oder andere Plätzchen-Rezept, das einfach jedes Jahr gesetzt ist. Meistens hängt das mit Kindheitserinnerungen an eine wohlig-warme Küche, duftende Plätzchen und eine Mama, die Weihnachtslieder singt, zusammen. Und natürlich der Teiglöffel und die Schüssel, die am Schluss ausgeschleckt werden durfte. Was haben meine Schwester und ich uns darum gestritten… 😀 Eines dieser Rezepte ist für mich Schokoladenbrot. Kennt ihr nicht? Na, dann wird’s aber Zeit! Das Rezept für Schokoladenbrot ist relativ einfach, denn es ist ein Rührteig, der auf einem Backblech gebacken und anschließend in kleine Stücke geschnitten wird. Etwas aufwendiger wird es dann beim Verzieren, aber dazu hab ich mir meine Nichte eingeladen. Es gibt doch nichts schöneres als leuchtende Kinderaugen beim Plätzchen anmalen. Irgendwie ist es schon immer etwas ganz Besonderes, wenn die ersten Plätzchen gebacken werden und man merkt, dass die Vorbereitung auf’s Weihnachtsfest so ganz langsam beginnt. Aber genug geredet, ihr seid ja zum Backen hier 😉

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Schokoladenbrot neben Winterdeko

Die Zutaten (für 1 Blech)

  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 6 Eier
  • 250 g geriebene Schokolade (Zartbitter oder Vollmilch, je nach Geschmack)
  • 250 g ungeschälte geriebene Mandeln
  • 100 g Mehl
  • Schoko-Glasur
  • bunte Streusel
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Das Schokoladenbrot in „Rohformat“

Das Rezept

Los geht’s mit der Butter, dem Zucker und den Eiern. Rein damit in die Schüssel und dann wird schön schaumig gerührt. Die Butter sollte allerdings nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen, sonst habt ihr wahnsinnig viel Spaß mit einem klumpigen Teig. Am Besten ist es, ihr nehmt sie schon eine halbe Stunde vorher aus dem Kühlschrank oder aber haltet sie mal kurz über den Kaminofen. Wirkt bei mir Wunder 😉

Nun reibt ihr die Schokolade in feine Raspel und gebt sie gemeinsam mit den Mandeln und dem Mehl  in die Schüssel. Alle Zutaten werden nun zu einem cremigen Teig verrührt. Jetzt heizt ihr den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vor. Fettet nun ein Backblech gut ein oder belegt es alternativ mit Backpapier oder Dauerbackfolie (meine liebste Alternative, da abwaschbar und so mehrfach verwendbar -> kein Müll). Auf diesem Blech verteilt ihr nun den Teig, so dass er eine etwa 1 cm – 1,5 cm dicke Schicht bildet.

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Beim Verzieren gab es tatkräftige Unterstützung von meiner Nichte

Jetzt ab damit in den Ofen, für etwa 25 Minuten. Hier auch wieder der Hinweis: Schaut schon nach 20 Minuten mal in den Ofen. Lieber einmal öfter kontrolliert, als am Ende schwarze Plätzchen. Nach Ende der Backzeit nehmt ihr das Blech aus dem Ofen und schneidet den noch warmen Kuchen in viele kleine Stückchen. Wie groß die sein sollen, ist eurer persönlichen Vorliebe überlassen. Achtet wirklich darauf, die Plätzchen noch warm zu schneiden, denn je kälter der Teig, desto brüchiger wird er. Ich hab diesmal schon fast wieder zu lang gewartet…

Sind die Plätzchen dann abgekühlt, könnt ihr sie nach Herzenslust verzieren. Bei uns werden sie traditionell mit schwarzem Schokoguss und bunten Streuseln verziert. Ganz toll machen sich auf dem Schokoguss aber auch silberne Streusel, oder aber ihr überlegt euch was komplett anderes. Der Phantasie sind hier wie immer keine Grenzen gesetzt.

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Mmmh, die ersten Plätzchen!

Ich bin gespannt, ob von diesen Leckereien zu Weihnachten noch welche übrig sind, oder ob ich eine weitere Ladung backen muss. Bei uns steht an den Weihnachtstagen traditionell immer ein Teller mit vielen verschiedenen Plätzchen auf dem Tisch, das gehört irgendwie dazu. Und das Schokoladenbrot darf auf keinen Fall fehlen 😉

Habt ihr auch solche Klassiker, die bei euch jedes Jahr auf den Plätzchenteller kommen?

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