Inspiriert + ausprobiert im Januar

Eines der Dinge, die ich am Bloggen liebe, ist die Vernetzung mit anderen Bloggern! Neue Blogs kennenlernen, darin stöbern, sich von den Beiträgen inspirieren lassen und das eine oder andere ausprobieren finde ich immer wieder toll! Natürlich möchte ich euch auch daran teilhaben lassen und deshalb geht es passend zum neuen Jahr auch mit dieser neuen Kategorie los: Ich zeige euch Rezepte, die ich auf anderen Blogs gefunden, ausprobiert und für gut befunden habe 🙂

Einfach abschreiben und selbst abdrucken ist doof, das macht man nicht. Deshalb seht es mir bitte nach, dass ihr hier neben meinen Fotos nur die Links zu den Originalrezepten sowie ggf meine dezenten Abwandlungen findet. Zusätzlich möchte ich dir die jeweiligen Blogs auch noch kurz vorstellen. Wer weiß, vielleicht hast du ja Lust, selber mal etwas darin zu stöbern?

Spinat-Ricotta-Tomaten-Auflauf von „Applethree“

Los geht’s mit dem Spinat-Ricotta-Tomaten-Auflauf von Applethree. Applethree ist ein Blog, der von den drei Schwestern Anja, Sanny und Ina geführt wird. Dort findet ihr alles rund um die Themen Food, Travel und Lifestyle. Ich bin ganz ehrlich, Lifestyle ist nicht so mein Themenbereich. Food und Travel dafür umso mehr 😉 In ihren Reiseberichten vereinen die drei diese beiden Dinge, denn neben jeder Menge Tipps zu Sehenswürdigkeiten und netten Ecken findet man auch immer Infos zu „Essenswertem“ im jeweiligen Land bzw der jeweiligen Stadt. Im wahrsten Sinne des Wortes ganz nach meinem Geschmack 😀

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Unter der Rubrik „Rezepte“ findet man allerlei köstliche Leckereien. Neben appetitlichen Fotos der Gerichte gibt es natürlich das passende Rezept und gelegentlich sogar noch die Kalorienanzahl, die eine Portion des jeweiligen Gerichts hat. Will man das wirklich wissen? 😉 In dem Fall ist das nicht ganz so schlimm, denn die Rezepte der Schwestern sind größtenteils gesund, aber trotzdem verdammt lecker! Eines davon hab ich für euch ausprobiert:

Ich liebe Spinat, ich liebe Nudeln und ich liebeliebeliebe Käse! All das ist in diesem Rezept vereint, denn hier werden Vollkornnudeln mit einer Spinat-Ricotta-Mischung, Tomaten und Käse überbacken. Lecker, sag ich dir! Wie es bei Aufläufen so ist, benötigt das Ganze natürlich einige Zeit im Ofen. Dafür geht es aber vorher blitzschnell, denn die Nudeln müssen nicht einmal gekocht werden.

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Ein klein wenig hab ich das Rezept trotzdem umgebastelt und anstatt Ricotta Joghurt-Frischkäse verwendet, dafür aber den Light-Käse mit normalem Reibekäse getauscht. Es ist natürlich Geschmackssache, aber ich finde, voll fetter Käse eignet sich einfach besser zum Überbacken. Wenn du Spinat-Liebhaber bist, solltest du das Rezept auf jeden Fall ausprobieren. Vielleicht verrätst du mir ja danach, wie es dir geschmeckt hat?

Kichererbsensuppe mit gerösteten Blumenkohlröschen von „Eine Prise Lecker“

Ein sehr schöner Blog, auf den ich vor kurzem per Verlinkung einer anderen Bloggerin gestoßen bin, ist „Eine Prise Lecker“. Marsha teilt hier in verschiedenen Kategorien jede Menge gesunde und leckere Rezepte mit uns.  „GerneEsser und Couchpotatoe. Daher entwickle ich kalorienarme Rezepte ohne Geschmacksverlust“, so beschreibt sie ihre Seite. Hier ist für jeden etwas dabei, denn neben Hauptgerichten und Kleinigkeiten und Snacks finden sich auch Salate und vegetarische Gerichte. Und wer es in der Kategorie „Kuchen, Kekse und Desserts“ so richtig krachen hat lassen, der findet gleich darunter köstliche Rezepte unter 400 Kalorien. Ihr wisst ja, das liebe Gewissen 😉

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Eines dieser kalorienarmen Rezepte hab ich ausprobiert: Kichererbsensuppe mit gerösteten Blumenkohlröschen. Mit lediglich 294 Kalorien pro Portion ist diese Suppe ein echtes Leichtgewicht, macht aber trotzdem richtig schön satt. Und schmecken tut sie – sagenhaft! Kichererbsen sind, wie alle Hülsenfrüchte, reich an Ballaststoffen. Zusätzlich sind sie ein prima Eiweißlieferant und bringen noch dazu die Vitamine A, B, C und E mit. Ganz schön gesund, die kleinen Kügelchen!

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Dieses Gericht habe ich genau so gekocht, wie im Rezept angegeben, mit einer kleinen Ausnahme: Ich hab mehr Zitronensaft und zusätzlich noch etwas Chilipulver in die Suppe gegeben. Das sind aber Kleinigkeiten, die völlig vom persönlichen Geschmack abhängig sind. Mein Vorschlag: Wenn du wie ich ein Fan von Hülsenfrüchten bist, dann probier die Suppe einfach mal aus! Vielleicht magst du mir im Anschluss verraten, wie deine individuelle Würzung aussieht?

Schoko-Rote-Beete-Kuchen von „Natürlich schmeckt’s“

Auf ihrem Blog „Natürlich schmeckt’s“ teilt Zorica viele gesunde, vegetarische Rezepte mit uns. Das Tolle daran: Sie verzichtet auf künstliche Pülverchen und Tütchen und setzt dafür auf den natürlichen Geschmack von Gemüse, Gewürzen und gesunden Lebensmitteln. Wer jetzt glaubt, nur gesund und ohne Fleisch sei langweilig, der täuscht sich gewaltig! Hier werden Klassiker wie „Sauce Bolognese“ neu erfunden und auch Schleckermäuler kommen bei verschiedensten Keks- und Kuchenrezepten auf ihre Kosten. Wieso auch nicht, denn was Zorica’s Familie und Gästen schmeckt, das kann für uns ja nicht schlecht sein.

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Auch ich bin der gesunden Küche ganz und gar nicht abgeneigt und deshalb immer auf der Suche nach neuen Rezepten. Als ich das Rezept für den Schoko-Rote-Beete-Kuchen ohne Mehl und das unglaublich lecker aussehende Foto dazu gesehen habe, konnte ich einfach nicht widerstehen und bin früh morgens quasi direkt aus dem Bett in die Küche gesprungen 😀 Ich liebe es, mit Gemüse zu backen, denn das gibt dem Kuchen oft das gewisse Etwas und macht ihn so richtig schön saftig! Ach ja und so ganz nebenbei ist es natürlich gut für’s Gewissen 😉

Hier hab ich mich bis auf ein paar Kleinigkeiten ebenfalls an das Rezept gehalten. Lediglich das Olivenöl hab ich durch Sonnenblumenöl ersetzt. Der Grund ist auch hier ganz einfach: Geschmackssache! Ich finde, Olivenöl hat einen gewissen Eigengeschmack, den ich auch sehr gerne mag. Nur eben nicht im Kuchen. Auch habe ich keine frische rote Beete verwendet, sondern die bereits vorgekochte Variante, die es eingeschweißt im Supermarkt gibt. Da lag noch ein Päckchen in der Küche rum und zum wegwerfen war es mir einfach zu schade.

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Wenn du jetzt skeptisch bist, dann lass dir sagen, das war ich auch. Rote Beete im Kuchen klingt schon etwas komisch, oder? Aber lass dir eins sagen: Wenn du diesen Kuchen nicht ausprobierst, bist du selber Schuld 😉 Meine Testpersonen waren alle restlos begeistert. Meine 8-jährige Nichte hat gleich Nachschlag verlangt und sich auch gleich noch ein Stück für den nächsten Tag gesichert. Sie wollte mir partout nicht glauben, dass da rote Beete drin ist und ich musste ihr versprechen, dass wir beim nächsten Mal gemeinsam backen und sie die rote Beete pürieren darf 😀 Fand ich super, denn so sehen auch die Kleinen, dass Gemüse wirklich schmecken und man allerhand leckeres damit machen kann.

Also Schleckermäuler, ran an den Löffel und nachbacken!

So, das war’s für den Januar. Hast du ein paar Inspirationen gefunden? Oder Tipps für mich, auf welchen Blogs ich unbedingt mal vorbei schauen, bzw welche Rezepte ich definitiv probieren muss? Dann immer her damit!

4 Kommentare

  1. Hallöchen, vielen lieben Dank für die Empfehlung und deinen tollen Artikel. Klingt alles super lecker! (Ich habe übrigens erst gestern Abend die Benachrichtigung über deinen Beitrag aus dem Januar bekommen, seeehr seltsam! Also sorry für die super späte Rückmeldung 🙂 )

    Liebe Grüße,
    Marsha

    1. Na gerne doch. Leckere Rezepte muss man teilen, finde ich. Soll ja jeder was davon haben 😉

      Liebe Grüße,
      Katja

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