Porridge reloaded: Zwei neue, richtig leckere Oatmeal-Varianten

Eigentlich wollte ich ja einen hübschen Artikel über „Clean Eating“ schreiben, denn seit zwei Wochen besinne ich mich wieder mehr auf die Grundregeln und ernähre mit weitestgehend zuckerfrei und muss sagen, ich fühle mich blendend! Tja, nur ist mir gerade nicht nach langen Texten ohne Rezepte (das gibt es ja schon am nächsten (Travel-) Tuesday 😉 ), deshalb bekommt ihr dafür etwas viel besseres: Eines meiner momentanen Lieblings-Frühstücksrezepte und somit eine Neuaflage meines Porridge-Beitrags. Tadaa, wenn das nicht mal was ist!

Jede Menge wissenswertes über Porridge, seine Geschichte und Cerealien zum Frühstück hab ich euch ja bereits in meinem Dezember-Beitrag über die Hafermahlzeit erzählt, auch ein Rezept gab es da bereits. Wieso jetzt also eine Neuauflage? Ganz einfach: Ich hab ein bisschen experimentiert, mit den Zutaten gespielt und so für mich zwei wirklich leckere Rezepte gefunden, nach denen ich Porridge zubereite.

Exotisches Kokos-Schoko-Porridge

Frühstück ist super, aber ich brauche Abwechslung! Am Wochenende darf es gerne mal ein gemütliches Frühstück mit leckeren Brötchen vom Bäcker, Wurst, Käse, frisch gepresstem Saft und ähnlichen Leckereien sein. Unter der Woche frühstücke ich alleine, denn der Mann stürmt schon um 7 Uhr aus dem Haus. Da geht es dann meist etwas gesunder zu, denn ich versuche, meine erste Portion Obst oder Gemüse gleich morgens unter zu bringen. Der Schwangerschaft sei Dank bin ich momentan auch noch auf dem Süß-Trip, was so ganz minimal mit meiner zuckerreduzierten Ernährung kollidiert 😉 Da heißt es, kreativ sein.

Das Gute an einer zuckerreduzierten Ernährung ist, dass sich das Empfinden für Süße (zumindest bei mir) relativ schnell ändert: Dinge, die früher normal waren, wie z.B. Vollmilchschokolade, empfinde ich plötzlich als unerträglich süß und pappig, weniger süße Dinge wie Kakaoschokolade (80% und mehr) oder Kakaonibs haben plötzlich einen völlig ausreichenden Süßegrad. Da kommt meine Geheimwaffe zum Einsatz: Kokosnussprodukte! Die haben von Natur aus eine leichte Süße und so kommt man prima ohne zusätzlichen Zucker aus. Perfekt!

 

20170227_092129-1
Leckeres Schoko Porridge, getoppt mit Bananen, Himbeeren, Kokosraspel und Kakao-Nibs

Die Zutaten (1 Schwangeren-Portion)

  • 75 g Haferflocken
  • 200 ml Kokos-Reis-Drink
  • 1 ½ TL Kakaopulver
  • Obst zum garnieren
  • Kakaonibs*, Kokosraspel, Nüsse etc zum garnieren

Das Rezept

  • Um dem Brei eine feinere Konsistenz zu geben, mahlst du die Haferflocken in der elektronischen Kaffeemühle* klein. Je nachdem, wie kernig oder breiig du dein Oatmeal möchtest, mahlst du einfach etwas länger oder kürzer.
  • Nun erhitzt du den Kokosdrink in einem kleinen Topf und gibst die gemahlenen Haferflocken zu.
  • Reduziere die Hitze gleich nach Zugabe der Haferflocken, damit sie dir nicht anbrennen!
  • Jetzt kommt der Kakao zum Einsatz: Rühre ihn gleichmäßig ins Porridge ein.
  • Lass das Ganze noch zwei, drei Minuten auf niedriger Flamme ziehen, dann kannst du den Schokobrei in eine Schüssel geben.
  • Dein Porridge kannst du jetzt ganz nach Lust und Laune garnieren. Dazu eignen sich frische Früchte, Kokosflocken, Kakaonibs oder auch püriertes Tiefkühlobst.

Guten Appetit!

 

Fruchtiges Birne-Zimt-Porridge

Dieses Oatmeal kommt bei mir hauptsächlich im Sommer zum Einsatz, weil es einfach so herrlich fruchtig schmeckt und sowohl warm als auch kalt gegessen werden kann. Ich bin eher der Fan der warmen Variante 😉 Das Frühstücksgericht eignet sich übrigens auch super für unterwegs, denn wenn du es zu Hause vorkochst, kannst du es anschließend prima in ein hübsches Glas oder eine Box füllen und dann unterwegs oder im Büro genießen. Den Zucker kannst du dir übrigens auch hier gestrost sparen, denn der Apfelsaft bringt mit seinem Fruchtzucker ja schon natürliche Süße mit.

20161126_105506-1
Fruchtiges Frühstück: Porridge mit Birne und Zimt

 

Die Zutaten (für 1 Portion)

  • 50 g Haferflocken
  • 150 ml Apfelsaft (oder 50 ml Apfelsaft, 100 ml Wasser)
  • 1 Birne
  • 1 Prise Zimt
  • ggf gehackte Mandeln oder andere Nüsse

Das Rezept

  • Püriert wird hier nicht, denn die kernige Konsistenz der Haferflocken passt hier für mich prima! Wenn du es doch etwas breiiger magst, kannst du die Flocken aber natürlich auch hier in die Kaffeemühle* geben.
  • Nun erhitzt du den Apfelsaft in einem kleinen Topf und gibst die Haferflocken (püriert oder ganz) zu. Wenn es dir mit so viel Saft zu süß ist, kannst du auch Saft und Wasser mischen.
  • Reduziere die Hitze und lasse den Brei auch hier für 2 – 3 Minuten ziehen.
  • Rühre jetzt den Zimt unter, der gibt dem Ganzen einen leichten Bratapfel-Geschmack.
  • Schneide die Birne in kleine Stückchen und gib diese ebenfalls in den Topf. Ich erhitze die Birnen bewusst für zwei, drei Minuten mit, da sie so schön weich und süß werden.
  • Jetzt kannst du dein Porridge entweder in eine Müslischale oder in deinen to-go-Behälter füllen. Wenn du magst, gib ein paar gehackte Mandeln oder andere Nüsse als Topping darüber.

Guten Appetit!

Welche Variante ist dein Favorit, die schokoladige oder die fruchtige?

 

*Affiliate-Link. Wenn du über diesen Link bei Amazon bestellst, bekomme ich eine kleine Provision. Dir entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten, du zauberst mir aber ein kleines Lächeln ins Gesicht und hilfst mir, diesen kleinen Blog zu unterhalten.

2 comments

  1. Mir geht es ganz genau so mit dem Empfinden von Süße. Ich verzichte ja auch schon seit ner ganzen Weile auf raffinierten Zucker und muss sagen, dass es mir auch absolut nicht schadet. 🙂 Die Rezepte klingen lecker.

Kommentar verfassen