Juhu, Bärlauchzeit: Spaghetti mit selbstgemachtem Bärlauchpesto

War das nicht ein herrlicher Tag gestern? Die Sonne strahlte vom Himmel und die Temperaturen lagen schon bei um die 18°C. Frühling! Ich hab den Tag genutzt, um einen schönen Spaziergang zu einem der Bärlauchsammelplätze in der Gegend zu machen und siehe da – die ersten Blätter spriesen schon! Irgendwie klar, dass es abends dann gleich ein herrlich aromatisches Bärlauchpesto gab. Schmeckt lecker, geht schnell und kommt wie immer ganz ohne Zusäzte aus.

Der duftet, der Bärlauch! Du glaubst gar nicht, was wir für ein Aroma im Auto hatten, nachdem wir unsere Tüten eingeladen hatten 😉 Ich mag ihn wahnsinnig gerne, denn der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt: Egal ob in Nudeln, im Brot, als Butter, Gewürz oder wie hier im Pesto, Bärlauch geht einfach immer! Den Anfang macht bei mir dieses leckere Pesto:

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Frischer Bärlauch, Pinien-, Sonnenblumen- und Kürbiskerne bilden die Basis für das Pesto

Die Zutaten

  • 100 g Bärlauch
  • ca. 200 – 250 ml Olivenöl
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 25 g Pinienkerne (alternativ: Walnusskerne/mehr Sonnenblumen- oder Kürbiskerne)
  • 25 g Kürbiskerne
  • 25 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g frisch geriebener Parmesan (Tütchen geht zur Not auch)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 250 g Spaghetti (ich nehm immer die aus den Bronzeformen)
  • etwas frisch geriebenen Parmesan
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Mmmh lecker, selbstgemachtes Bärlauchpesto!

Das Rezept

  • Zuerst schneidest du die Stiele vom Bärlauch ab und wäschst diesen gründlich. Zum trocknen steck ich ihn immer in die Salatschleuder*, dann kann ich sicher sein, dass alles Wasser weg ist.
  • Anschließend schälst du den Knoblauch und gibst ihn zusammen mit dem Bärlauch, den Kernen, den 50 g geriebenen Parmesan und dem Olivenöl in den Standmixer*.
  • Das mixt du nun alles gründlich durch, bis du eine gleichmäßige Masse erhälst. So pesto-mäßg eben 😉
  • Nun schmeckst du alles vorsichtig mit Salz und Pfeffer ab. Vorsichtig deswegen,weil der Bärlauch noch etwas nachwürzt.
  • Am besten schmeckt das Pesto auch, wenn du es nach dem Pürieren in ein Schraubglas gibst und im Kühlschrank erst mal eine Nacht durchziehen lässt.

Wer es aber gar nicht erwarten kann (so wie ich, ich Vielfraß…), der kann sich gleich parallel die Spaghetti* kochen. Ich nehm immer die, die mit den traditionellen Bronzeformen hergestellt wurden. Warum? Na, ganz einfach: Durch die Bronzeformen haben die Nudeln* eine etwas angerauhte Oberfläche, mit der sie Saucen oder Pestos leichter aufnehmen können. Super Sache, den Unterschied schmeckt man wirklich!

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Spaghetti mit Bärlauch-Pesto und frisch geriebenem Parmesan gehen einfach immer!

Wenn du die Nudeln al dente gekocht hast, gießt du sie ab, gibst sie auf einen Teller und servierst sie mit dem Pesto. Wer mag (ich mag seeehr gern) kann sich jetzt noch etwas Parmesan darüber reiben. Schmeckt übrigens auch mit anderem geriebenem Käse. Oder mit Parmesan und anderem Käse. Ich bin ein Käse-Junkie 😉

Ich liebe Pesto-Rezepte, denn sie sind ruck-zuck zubereitet, schmecken herrlich würzig und man kann so toll die Zutaten variieren. Wer keine Pinienkerne hat, nimmt eben mehr von den anderen Kernen. Oder Walnusskerne. Oder Cashews. Der Phantasie sind hier quasi keine Grenzen gesetzt!

Magst du Pestos auch so gern? Welches ist dein Favorit?

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8 Kommentare

  1. Ich mag Bärlauch auch sehr gerne! Leider vertrag ich ihn nicht so gut. Ich misch ihn daher fürs Pesto immer mit Basilikum oder Petersilie. Schmeckt auch sehr fein.

    Liebe Grüße,
    Anita

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