Rhabarber-Erdbeer-Streusel-Taler

Ich sag’s ganz ehrlich: Der Frühling ist meine liebste Jahreszeit! Zum einen wird es  langsam heller, die Sonnenstunden werden mehr und die Blumen blühen. Zum anderen locken auch leckere Frühlingsversuchungen wie Bärlauch, Waldmeister und Rhabarber. Mmmmmh, Rhabarber…

Leider kenne ich so wenige Rhabarber-Rezepte. Aber das, das ich kenne, ist verdammt gut! Wir naschen schon die ganze Zeit und ganz ehrlich, wenn ich diese Taler regelmäßig backen würde, hätte ich ungefähr 50 kg mehr. Warum? Na, weil diese Streuseltaler einfach extremes Suchtpotential haben! Wenn bei uns langsam die Tage länger und die Sonnenstrahlen wärmer werden, ist frisches Obst für mich neben den hübschen Blumen, die überall aus der Erde schießen, die schönsten Frühlingsboten. Deshalb gönne ich mir mindestens einmal diese leckeren Streuselteilchen 🙂

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Die leckeren Rhabarber-Streusel-Taler gehören für mich zum Frühling dazu

Die Zutaten (für etwa 12 – 14 Taler)

Nicht erschrecken, für das Rezept braucht ihr drei verschiedene Komponenten: Den Teig, die Füllung und die Streusel. Alles geht aber kinderleicht und wenn ihr zuerst den Rhabarber für die Füllung mit Zucker ansetzt, dann den Teig rührt, während der Pudding kocht die Taler formt und am Schluss die Streusel knetet und darüber streut, dann geht euch auch nicht viel Zeit verloren.

Die Füllung

  • 500 g Rhabarber
  • 300 g Erdbeeren
  • 1 Päckchen Vanillepudding (den zum Einrühren in heiße Milch)
  • 100 g Zucker
  • ca. 250 ml Milch

Der Teig

  • 250 g Magerquark
  • 150 ml Milch
  • 150 ml Öl
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 450 g Mehl
  • 1 1/2 Pck. Backpulver

Die Streusel

  • 150 g Butter (weich)
  • 125 g Zucker
  • 125 g Mehl
  • etwas frisch geriebene Vanille (oder Vanillearoma/-zucker)
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Mmmh, die Rhabarber-Erdbeer-Streusel-Taler gehören zu meinen liebsten süßen Teilchen!

Das Rezept

  • Wir fangen mit der Füllung an, denn der Rhabarber braucht etwas Zeit. Du schälst ihn zuerst und schneidest ihn in etwa 2 cm große Stücke.
  • Dann gibst du den Zucker darüber und lässt ihn mindestens eine halbe Stunde stehen – je länger, desto besser. Während dieser Zeit zieht der Rhabarber Saft, den du anschließend in einen Messbecher gibst.
  • Diesen füllst du, nachdem du den Saft hinein gegeben hast, mit Milch auf, bis du insgesamt 400 ml Flüssigkeit hast.
  • Der Rhabarbersaft-Milch-Mix wird nun im Topf aufgekocht (vorsicht – Anbrenngefahr!) und das Puddingpulver hinein gerührt.
  • Jetzt wäschst su die Erdbeeren, schneidest sie in Scheiben und gibst sie mit dem Rhabarber in den Pudding. Das Obst darf noch kurz mitköcheln, bevor du den Topf von der Platte nimmst.
  • Genau jetzt ist es Zeit, den Ofen auf 160°C Umluft vorzuheizen!
  • Die oben genannten Zutaten verarbeitest du jetzt zu einem Teig. Der Teig ist leicht klebrig, deshalb solltest du euch gleich etwas Mehl bereit stellen, wenn du jetzt etwa 14 Taler daraus formst.
  • Forme die Taler am besten gleich auf einem mit Backpapier belegten Blech, denn wenn du diese im Nachhinein bewegen musst, hast du keinen Spaß 😉
  • Auf den Talern verteilst du gleichmäßig die Pudding-Masse. Nun kommen die Streusel ins Spiel:
  • Am leichtesten fällt das Streusel kneten, wenn du die Butter vorher aus dem Kühlschrank stellst oder sogar kurz in die Mikrowelle gibst. Aber bitte nur ganz kurz, denn sonst hast ihr flüssige Butter – hier nicht so hilfreich 😉
  • Zurück zu den Streuseln…. Dazu verknetest su die Butter mit dem Mehl, dem Zucker und der Vanille, bis alles schön krümelig ist.
  • Die Streusel gibst su nun über die Taler und schiebst das Ganze für etwa 20 – 25 Minuten (je nach Gerät) in den Ofen. Die Taler sind fertig, wenn sie goldgelb sind.
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Fertig – lasst euch das Streuselgebäck schmecken!

Wer keinen Rhabarber mag, kann das Rezept sicher auch mit anderem Obst variieren – ich kann mir zum Beispiel gut geviertelte Äpfel mit Zimt als Belag vorstellen oder im Sommer leckere, frisch geerntete Kirschen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt – aber wenn ihr das Rezept abwandelt, dann lasst mir doch einen Kommentar da. Ich bin doch sooo neugierig auf eure Ideen 🙂

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