*Werbung* Illy X7.1 Iperespresso – eine Kapselmaschine im Test

Ganz ehrlich, ich bin nicht der typische Kaffee-Trinker, der ohne ne Kanne nicht durch den Tag kommt. Ein Cappucchino am Morgen war für mich meist das höchste der Gefühle, seit meiner Schwangerschaft habe ich selbst den durch koffeinfreie Alternativen ersetzt. Nur Espresso, der hat es mir angetan!

Wir haben eine Maschine von ROK, die man mit heißem Wasser befüllt und dann manuell Druck erzeugt. Es hat etwas gedauert, bis wir die richtige Technik raus hatten, aber dann war der Espresso wunderbar! Auch die Bohnen werden bei uns im Ganzen gekauft, denn es gibt nichts schöneres als den Duft von frisch gemahlenem Kaffee am Morgen. Ich liebe es, kleine Röstereien zu besuchen, neue Sorten zu probieren und mich vom Duft der Bohnen leiten zu lassen. Blöd nur, dass unsere ROK irgendwie kaputt ist. Die Dichtung ist hinüber, das Auswechseln hat nicht so recht geklappt und da wir so äußerst pflichtbewusst sind, was diese Dinge betrifft, steht sie seit gut einem Jahr im Keller und wartet auf Reparatur.

500 Konsumgöttinnen testen die Illy X7.1 Iperespresso

Der Produkttest der Illy X7.1 Iperespresso* kam deshalb wie gerufen! Illy war mir natürlich ein Begriff, deshalb war die Freude groß, als ich per E-Mail über die Teilnahme am Test benachrichtigt wurde. Das Ganze läuft so ab: Ich hinterlege 50 EUR Pfand im Illy-Shop, bestelle die Maschine, die normalerweise 199 EUR kostet und darf sie für 4 Wochen testen. Bei Nichtgefallen kann ich sie zurück senden und erhalte mein Pfand zurück, andernfalls darf ich sie zum reduzierten Preis behalten. Faire Sache, oder?

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Mein Startpaket: Die Illy Iperespresso X7.1 inklusive Kapseln und Tasse

Espressogenuss meets Design

Mit diesem Slogan wirbt Illy für seine neue Maschine, denn designt wurde diese vom italienischen Architekten Luca Trazzi. Je nach persönlichem Geschmack ist das Modell in weiß, rot und schwarz zu haben. Für mich kleinen Schussel gibt es natürlich die schwarze Variante – da fallen die Kaffeespritzer nicht so sehr auf 😉 Im Vergleich zu den üblichen Verdächtigen unter den Kapselmaschinen hat die Iperespresso X7.1* wirklich ein sehr ansprechendes Äußeres und macht sich wirklich gut in meiner Küche. Das einzige Manko ist die Größe, denn ich hätte mir die Maschine etwas kleiner vorgestellt. Mit fast 30 cm in Höhe und Tiefe und einer Breite von etwa 25 cm ist sie nicht wirklich platzsparend und nimmt neben diversen anderen Küchenhelferlein wie Standmixer und Küchenmaschine ein weiteres ordentliches Stück unserer Arbeitsplatte ein.

Ein besonderes Extra soll die Maschine mit ihrem integrierten Tassenwärmer mitbringen: Die Wärme, die die Maschine während des Aufheizens erzeugt, soll ganz clever dafür genutzt werden, auf ihr die Tassen vorzuwärmen. Eine super Sache – wenn es denn funktionieren würde. Leider muss die Maschine wirklich lang laufen, um so warm zu werden, dass man diese Funktion nutzen kann. Wir haben unsere Tassen deshalb einfach auf die herkömmliche Weise mit heißem Wasser vorgespült.

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5 verschiedene Geschmackssorten stehen zur Auswahl

Barista-Feeling mit einfacher Handhabung

Genau das verspricht Illy mit seiner neuen Kapselmaschine. Und was soll ich sagen, die Handhabung ist wirklich selbsterklärend. An der rechten Seite befindet sich ein Wassertank, der 1 Liter fasst. Mit etwas Kraft lässt sich dieser auch wunderbar aus der Maschine lösen und befüllen. Dann kann es auch schon los gehen: Maschine an, Kapsel in den Halter, dieser wird mit der typischen Barista-Bewegung in die Maschine gedreht und sobald das Kaffee-Symbol blau leuchtet, kann es mit einem Druck auf das selbige auch schon los gehen. Fertig – leckerer Espresso!

Mich überrascht, dass man sich hier auch persönlich einbringen kann, denn die Wassermenge pro Tasse lässt sich je nach Geschmack individuell einstellen. Eigentlich ganz einfach, denn durch Drücken auf die Tasten gemäß der Anleitung ist dies im Handumdrehen geschehen. Normalerweise, denn ich hab mich da irgendwie etwas, sagen wir „besonders“ angestellt. Aber zum Glück gibt es Männer, denn meiner hat mein Chaos im Handumdrehen wieder behoben und tadaa – schon haben wir die optimale Wassermenge.

 

Kapsel ist nicht gleich Kapsel

Illy hat seine Iperespresso-Kapseln* gleich mit 5 Patenten geschützt und das ganz zu Recht! Was da aus der Maschine kam, hat uns als Espresso-Liebhaber wirklich überrascht! Das war nicht die übliche Kapselmaschinen-Brühe, sondern ein wirklich, wirklich guter Espresso! Die Kapseln funktionieren wie eine Brühkammer in 2 Phasen, der Hyperinfusion und der Emulsion. So stimmt die Maschine quasi Temperatur, Druck und Brühzeit exakt aufeinander ab, genau so, wie es der Barista im Lieblingscafé tut. Das Ergebnis: Ein Espresso mit einer samtweichen Crema. Lecker!

Qualität hat ihren Preis, das zeigt sich auch bei den Iperespresso-Kapseln! Beim Blick in den Online-Shop bin ich erst mal erschrocken – fast 60 EUR für 126 Kapseln. Das macht fast 50 ct pro Kaffee. Verglichen mit hochwertigen Bohnen ist das aber ein fairer Preis, denn bei der Menge, die wir pro Tasse an Pulver benötigen, kommen wir auf einen ähnlichen Betrag. Und mal ganz ehrlich, ein guter Espresso ist mir das wert.

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Eine Espressomaschine, die auch optisch eine gute Figur macht: Die Iperespresso X7.1 von Illy

Kleines Extra: Der Milchaufschäumer

Rechts an der Maschine befindet er sich, der Milchaufschäumer. Für mich ein großes Plus, denn ich liebe Latte Macchiato! Schade nur, dass er sich dafür so gar nicht eignet, denn man muss erst den Espresso brühen und dann die Milch aufschäumen. Macht man es andersherum (so wie ich natürlich beim ersten Mal), muss man anschließend einige Minuten warten, bis die Maschine so weit abgekühlt ist, dass der nächste Espresso gestartet werden kann. Dann gibt’s ab jetzt eben Cappucchino – Problem gelöst! Auch die Bedienung der Milchdüse ist kinderleicht: Milch ins Glas, Glas unter die Düse, entsprechende Funktion auswählen und los geht’s. Auch die Reinigung ist denkbar einfach, denn man muss nur die Hülse entfernen, mit Wasser reinigen und die Maschine mit einem feuchten Lappen nachwischen. Achtung: Lasst sie vorher abkühlen, sonst verbrennt ihr euch an der Düse ordentlich die Finger! Hab ich auch getestet, nur für euch und gar nicht absichtlich, versteht sich von selbst, oder?

Und wer denkt an die Umwelt..?

Ein großes Manko hat die Maschine für mich aber definitiv und das ist der nicht vorhandene Umweltgedanke! Ich verstehe, dass die Kapseln ganz besonders befüllt und patentiert wurden und dass das alles ganz wichtig für den Geschmack ist. So viel Technik benötigt Platz, deshalb sind die Kapseln auch nicht gerade klein. Aber liebe Maschinenhersteller, habt ihr schon mal an die Umwelt gedacht? Mit nur einem Espresso verursache ich so schon einen Haufen an Müll, der doch eigentlich nicht sein müsste!

Die Lösung des Problems wären für mich wiederbefüllbare Kapseln. Klar, das funktioniert nicht mit dieser tollen, patentierten Technik, aber das muss es für den einen oder anderen unter uns ja vielleicht auch gar nicht. Oder wie wäre es alternativ mit einer Möglichkeit, den Siebträger ganz normal mit Pulver zu befüllen, anstatt eine Kapsel einzusetzen? Bringt Abwechslung, schont die Umwelt und hätte euch einen neuen Kunden beschert. So muss ich die Maschine aus den eben genannten Gründen leider zurück senden – der Umwelt zuliebe!

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Mein Favorit unter den Kapselmaschinen: X7.1 Iperespresso von Illy

Wenn schon Kapselmaschine, dann X7.1 Iperespresso

Eines ist aber klar, das Umwelt-Problem hat so gut wie jede Kapselmaschine. Nur hat die X7.1 Iperespresso ihrer Kapsel-Konkurrenz einiges voraus: Aus ihr schmeckt der Kaffee nämlich richtig gut! Das liegt zum einen sicher an der tollen Brühtechnik, zum anderen am hochwertigen Espresso, der für die Kapseln verwendet wurde. Für mich steht deshalb eines fest: Wenn mir jemals eine Kapselmaschine ins Haus kommt, dann die X7.1 Iperespresso.

 

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